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	<title>Stefanie Zade</title>
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		<title>Stefanie Zade</title>
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		<title>Über den Roman</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 17:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Zade</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Das Märchen eines Dichters - Erfolgreich gescheitert]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun verliere ich hier ein paar Worte zu der Entstehungsgeschichte dieses Romanes 2003 trat ich in eine Schreibwerkstatt ein, die sich spaeter &#8222;Der Club der jungen Dichter&#8220; nannte. Es war mehr eine Initiative meiner Eltern, die mir sagten, ich solle doch an Wettbewerben oder Werkstaetten teilnehmen, um mein Schreiben zu schulen. Begeistert war ich davon [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stefaniezade.wordpress.com&amp;blog=4896735&amp;post=37&amp;subd=stefaniezade&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun verliere ich hier ein paar Worte zu der Entstehungsgeschichte dieses Romanes</p>
<p>2003 trat ich in eine Schreibwerkstatt ein, die sich spaeter &#8222;Der Club der jungen Dichter&#8220; nannte. Es war mehr eine Initiative meiner Eltern, die mir sagten, ich solle doch an Wettbewerben oder Werkstaetten teilnehmen, um mein Schreiben zu schulen. Begeistert war ich davon allerdings nie. Ich wollte niemals einen anderen in meine Werke und meinen Schreibstil reinfuschen lassen. Meine Schreibwerkstatt in der Kinder- und Jugendbibliothek allerdings war anders. Wir waren nur eine kleine Gruppe, wurden schnell Freunde und hielten Lesungen und anderes. Oefters erhielten wir Aufgaben etwas zu schreiben. Und 2004 gehoerte zu einer dieser Aufgaben auch, ein neues Maerchen zu schreiben.</p>
<p>Ich wollte schon seit langem meinen Eltern ein selbstgeschriebenes Buch zu Weihnachten schenken und so begann ich am 1. Dezember schliesslich &#8222;Erfolgreich gescheitert&#8220; zu schreiben, angeregt von der Schreibwerkstattaufgabe. Ich allerdings wollte einen Antihelden haben und relativ schnell entstand dann von selbst die Geschichte des erfolglosen Dichters Theodor, der eine Prinzessin retten wollte, aber keine Ahnung, wie ueberhaupt. Da ich Druck hatte (immerhin musste es am 24. Dezember fertig sein) schrieb ich jeden Tag, sehr lange sogar, bis zum 24. Dezember, wo ich in aller Hektik das Buch beendete (und aus diesem Grund hatte das Buch ein sehr abruptes Ende), welches schliesslich nach dem Ausdrucken im A5 Format 127 Seiten hatte. Gewidmet war es meinen Eltern.</p>
<p>Das war das erste Mal, dass ich ein laengeres Buch beendet hatte und von daher war ich schon Recht stolz auf mich. Aber eben war es sehr aprubt und teilweise auch gezwungen geschrieben, was mir nicht gefiel. Also setzte ich mich wieder ran und schrieb es noch einmal und waehrend des Schreibens erweiterte sich die Geschichte wieder und wurde laenger. Bis schliesslich nur noch 5 Kapitel oder so fehlten. Dann kam die Blockade und ich liess die zweite Version von Erfolgreich gescheitert liegen. Der Grund war eine neue Idee, welche zwar auch schon aelter, aber eben zuvor noch nicht ausgereift war.</p>
<p>Eine lange Pause trat ein, eine sehr lange. Als ich schliesslich 18 Jahre war und mein Abitur hinter mir hatte, wollte ich endlich mich an die Verlagssuche machen (wo ich schon viel gehoert hatte, dass diese sehr schwer und langatmig war). Mein Problem war nur, dass ich keinen beendeten Roman hatte. Und so kam ich wieder zurueck auf Erfolgreich gescheitert. Ich las mich wieder in das Buch rein, da ich es seit knapp 3 Jahren nicht mehr angeruehrt hatte. Ich fand mich schnell wieder hinein, fand es niedlich und amuesant und beschloss, es doch noch zuende zu fuehren.</p>
<p>Dann startete ich meine Verlagssuche fuer Erfolgreich gescheitert und fand im Herbst 2008 die Iris Kater Verlagsgruppe.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stefaniezade.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stefaniezade.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stefaniezade.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stefaniezade.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stefaniezade.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stefaniezade.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stefaniezade.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stefaniezade.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stefaniezade.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stefaniezade.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stefaniezade.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stefaniezade.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stefaniezade.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stefaniezade.wordpress.com/37/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stefaniezade.wordpress.com&amp;blog=4896735&amp;post=37&amp;subd=stefaniezade&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Auszug aus dem Roman &#8222;Das Märchen eines Dichters &#8211; Erfolgreich gescheitert&#8220;</title>
		<link>http://stefaniezade.wordpress.com/2008/09/18/ausschnitt/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 17:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Zade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseprobe (EG)]]></category>

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		<description><![CDATA[- Mit einem Räuspern lehnte der Fürst sich nach vorne. „Nun gut. Wie war doch gleich dein Name?“ Unsicher warf Theodor einen kurzen Blick auf die Menge. Wieso nur hatte er sich schon wieder auf einen dieser Wettbewerbe eingelassen. Die angespannte Menge gaffte ihn an, allerdings nicht, weil sie von seinem Gedicht bewegt waren. Sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stefaniezade.wordpress.com&amp;blog=4896735&amp;post=26&amp;subd=stefaniezade&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><span style="font-size:small;font-family:Garamond;"><span style="font-size:small;font-family:Garamond;">-</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-size:small;font-family:Garamond;"><span style="font-size:small;font-family:Garamond;">Mit einem Räuspern lehnte der Fürst sich nach vorne. „Nun gut. Wie war</p>
<p style="text-align:center;">doch gleich dein Name?“</p>
<p style="text-align:center;">Unsicher warf Theodor einen kurzen Blick auf die Menge. Wieso nur hatte</p>
<p style="text-align:center;">er sich schon wieder auf einen dieser Wettbewerbe eingelassen. Die angespannte</p>
<p style="text-align:center;">Menge gaffte ihn an, allerdings nicht, weil sie von seinem Gedicht</p>
<p style="text-align:center;">bewegt waren. Sie waren nur gespannt darauf, wie Theodor mit der Abweisung</p>
<p style="text-align:center;">des Fürsten umging.</p>
<p style="text-align:center;">Schnell heftete dieser seinen Blick wieder auf den Fürsten. Das Wichtigste</p>
<p style="text-align:center;">war nun, möglichst gefühlsarm den ganzen Spott über sich ergehen zu lassen.</p>
<p style="text-align:center;">Theodor atmete tief durch. „Theodor von Helisheim. Zu ihren Diensten“,</p>
<p style="text-align:center;">antwortete er und verbeugte sich so tief er konnte.</p>
<p style="text-align:center;">Unzufrieden rümpfte der Burgherr die Nase. „Weißt du, Theodor … dein</p>
<p style="text-align:center;">Gedicht kommt mir sehr bekannt vor.“</p>
<p style="text-align:center;">Deutlicher als es ihm lieb war nahm er das Geraune in der Menge wahr. Das</p>
<p style="text-align:center;">Kichern der Burgdamen, die von ihren Sitzen aus Theodor abweisende Blicke</p>
<p style="text-align:center;">zuwarfen und dann wieder mit anderen Damen tuschelten.</p>
<p style="text-align:center;">Er bemitleidete sich selbst. Wieso wurde er so bestraft? Das hatte er doch</p>
<p style="text-align:center;">alles nicht verdient! Es war wohl am klügsten, darauf nicht zu antworten.</p>
<p style="text-align:center;">Wenn er all die Beleidigungen über sich ergingen ließ, würde es wohl schneller</p>
<p style="text-align:center;">zu Ende sein, als wenn er anfing, sich zu verteidigen.</p>
<p style="text-align:center;">Der Fürst fuhr mit seiner Rede fort. „Entweder bist du ein so guter Dichter,</p>
<p style="text-align:center;">dass deine Gedichte sich so wohlwollend und angenehm anhören, dass sie</p>
<p style="text-align:center;">einem bekannt erscheinen, weil sie die Sprache des Herzens ausdrücken …“,</p>
<p style="text-align:center;">meinte er überschwänglich. Der Sarkasmus in seiner Stimme sagte Theodor</p>
<p style="text-align:center;">überaus deutlich, wie viel er von ihm hielt. Der Fürst wusste, wie man die</p>
<p style="text-align:center;">Seele eines Menschen verletzten konnte. „Oder du bist solch ein mieser Dichter,</p>
<p style="text-align:center;">dass sie nur billige Kopien von ebenso billigen Gedichten sind.“ Sein arroganter</p>
<p style="text-align:center;">Ton jagte Theodor einen Schauer über den Rücken.</p>
<p style="text-align:center;">Er nahm sich vor, dem Fürst direkt und offen in die Augen zu blicken.</p>
<p style="text-align:center;">Doch in diesem kühnen Blick lag solch eine erniedrigende Häme, dass sie</p>
<p style="text-align:center;">Theodors Blick auf den Boden trieb. Also deutete er, um nicht seine Niederlage</p>
<p style="text-align:center;">offensichtlich zu machen, eine weitere Verbeugung an. „Ich habe das Gedicht</p>
<p style="text-align:center;">selbst geschrieben“, erwiderte Theodor. Er hatte vorgehabt, in seine</p>
<p style="text-align:center;">Stimme Festigkeit zu legen. Aber diesen Worten hörte man die Verletzlichkeit</p>
<p style="text-align:center;">seines Inneren an.</p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-size:small;font-family:Garamond;"><span style="font-size:small;font-family:Garamond;"></p>
<p align="left">Sein Auftreten verstärkte nur den Eindruck, den sein Äußeres machte. Erfolglos,</p>
<p align="left">einsam, schwach und verängstigt.</p>
<p align="left">„Dann muss es wohl noch eine dritte Möglichkeit geben“, schlussfolgerte</p>
<p align="left">der Fürst.</p>
<p align="left">Theodor schloss kurz die Augen. Immer wieder wiederholte er in Gedanken</p>
<p align="left">Phrasen, die ihn zwingen sollten, ruhig zu bleiben. Nach einer kurzen Pause</p>
<p align="left">der Besinnung hob er wieder den Kopf. „Wenn dieses Gedicht nicht nach</p>
<p align="left">eurem Geschmack ist, so kann ich es nicht ändern. Ich bitte um Verzeihung.“</p>
<p align="left">Der Fürst lachte belustigt auf. „Verzeihung wofür? Dass ihr kein Talent</p>
<p align="left">habt? Dafür musst du dich nicht bei mir entschuldigen! Entschuldige dich</p>
<p align="left">besser bei dir selbst.“</p>
<p align="left">Theodor schluckte. Kurz blitzte in seinen Augen Entrüstung auf. Der Fürst</p>
<p align="left">hatte einen empfindlichen Nerv bei ihm getroffen. Am liebsten wäre Theodor</p>
<p align="left">einfach davon gelaufen. Doch er wollte den letzten Funken seiner Würde</p>
<p align="left">gegen die bösartigen Anspielungen des Fürsten behaupten. „Das halte ich</p>
<p align="left">nicht für nötig“, antwortete Theodor und konnte einen gereizten Unterton</p>
<p align="left">nicht verhindern.</p>
<p align="left">Auf den Lippen des Fürsten legte sich ein Grinsen. „Ich schon. Manche</p>
<p align="left">Menschen sind für große Aufgaben bestimmt. Andere hingegen sind dazu</p>
<p align="left">bestimmt, für immer denen zu dienen, die großes tun. Du gehörst eindeutig zu</p>
<p align="left">der zweiten Sorte.“ Der durchdringende Blick des Fürsten ließ Theodor abermals</p>
<p align="left">eingeschüchtert zu Boden blicken. Beschämt betrachtete er einen Fleck</p>
<p align="left">auf dem Pflaster des Burghofes.</p>
<p align="left">„Ich rate dir, Theodor von Helisheim, nach Hause zurückzukehren. Zurück</p>
<p align="left">zu deiner Bauernfamilie. Suche dir eine Frau – versuche es zumindest – und</p>
<p align="left">lebe das Leben, das dir von Gott vorhergesehen wurde. Du bist kein Dichter.</p>
<p align="left">Du bist nur ein einfacher Bauer.“</p>
<p align="left">Den Bezug auf seine Herkunft hatte Theodor erwartet. Man sah ihm sehr</p>
<p align="left">deutlich an der Kleidung an, dass er aus ärmlichen Verhältnissen stammte.</p>
<p align="left">Außerdem sprach sein unbekanntes Heimatdorf Helisheim für sich. Es konnte</p>
<p align="left">nichts besonderes sein, wenn man es nicht wenigstens schon mal gehört hatte.</p>
<p align="left">Was ihn wirklich verletzte war der Bezug auf Gott und das ihm von jenem</p>
<p align="left">gegebene Leben. Er war es nicht würdig, auch nur als Dichter umher zureisen.</p>
<p align="left">Es war nicht seine Bestimmung. Er hatte kein Talent.</p>
<p align="left">Theodors Herz war schwer. Sein Gesicht war verkrampft von den vergeblichen</p>
<p align="left">Versuchen, neutral zu bleiben. Seine Unterlippe bebte und seine Augenbrauen</p>
<p align="left">waren kränklich zusammen gezogen. Er war den Tränen nahe.</p>
<p align="left">Die Menge um ihn herum wurde lauter und unangenehmer. „Ich glaube, er</p>
<p>würde es nicht einmal als Bauer durchhalten! So wie der aussieht kann er nicht</p>
<p></span></span><span style="font-family:Lucida Sans Unicode;"><span style="font-size:small;font-family:Garamond;"><span style="font-size:small;font-family:Garamond;"></p>
<p align="left">einmal einen Pflug ziehen!“, bemerkte eine Dame, laut genug, dass Theodor</p>
<p align="left">jedes ihrer Worte verstehen konnte.</p>
<p align="left">„Theodor von Helisheim!“, rief der Fürst über die Unruhe hinweg. „Es</p>
<p align="left">freut mich sehr, wenn diese reizende Gesellschaft dir gefällt, aber dennoch</p>
<p align="left">würde ich dich bitten, nun meinen Hof zu verlassen … und am besten auch</p>
<p align="left">mein Land!“</p>
<p align="left">Ohne ein weiteres Wort drehte er sich um und stieg schnellen Schritts von</p>
<p align="left">der Bühne. Er hatte sich bewusst von der Menge abgewandt und dennoch</p>
<p align="left">spürte er die Blicke der Anwesenden auf seiner Haut. Ebenso versuchte er die</p>
<p align="left">Bemerkungen, die an sein Ohr drangen, zu überhören. Noch mehr Erniedrigungen</p>
<p align="left">hätte er wohl nicht ertragen.</p>
<p align="left">Als er in die Menge hinein schritt, bildete sich eine Schneise. Sie machten</p>
<p align="left">ihm nicht auf Höflichkeit den Weg frei, sondern aus Angst, ihm zu nahe zukommen.</p>
<p align="left">Unbeachtet dessen schritt er schnell den Weg entlang, den Blick vor</p>
<p align="left">sich auf den Boden geheftet.</p>
<p align="left">„Ich habe noch nie etwas Jämmerlicheres gesehen!“, schnappte Theodor</p>
<p align="left">auf. Ohne Nachzudenken hob er den Kopf und blickte die Frau an, die diese</p>
<p align="left">Bemerkung gemacht hatte. Sie war hübsch, hatte ein langes Kleid und einen</p>
<p align="left">noch längeren Schleier. Sie hatte mit ihrem Ehemann geredet, der neben ihr</p>
<p align="left">stand. Jetzt, wo sie bemerkte, dass Theodor sie anstarrte, warf sie einen unangenehm</p>
<p align="left">berührten Blick auf die anderen Leute und hakte sich schmeichelnd</p>
<p align="left">bei ihrem Mann ein.</p>
<p align="left">Plötzlich spürte er, wie sein Fuß gegen einen Widerstand prallte und sich in</p>
<p align="left">ihm verfing. Ein überraschter Schrei entwich seiner Kehle, als er vornüber</p>
<p align="left">kippte. Der Länge nach prallte er auf dem harten Pflastersteinboden auf. Jemand</p>
<p align="left">hatte ihm absichtlich ein Bein gestellt.</p>
<p align="left">Kurzzeitig war Stille, in der Theodor alle verwundert anstarrten. Diejenigen,</p>
<p align="left">die Theodor keine Beachtung mehr geschenkt hatten, drehten sich nun nach</p>
<p align="left">ihm um, um zu sehen, was geschehen war. Ein kurzer Augenblick, in dem er</p>
<p align="left">sich noch selbst verfluchen konnte.</p>
<p align="left">Danach traf der Schmerz ihn nur noch heftiger. Seine Knie und Hände waren</p>
<p align="left">aufgescheuert und brannten. Ebenso wie das Gelächter, das ihn mit einem</p>
<p align="left">Schlag umgab. Nun konnte er seine Tränen nicht mehr zurückhalten.</p>
<p align="left">Er richtete sich langsam wieder auf. Am liebsten wäre er einfach weggerannt,</p>
<p align="left">aber seine Wunden schmerzten zu sehr, als dass er es konnte. Als er</p>
<p align="left">sich aufgerappelt hatte, machte er zu allem noch den Fehler, sich umzudrehen.</p>
<p align="left">Er sah das gehässige Grinsen auf dem Gesicht von dem nachfolgenden</p>
<p align="left">Dichter. Er stand schon auf der kleinen hölzernen Bühne und hatte Theodor</p>
<p style="text-align:center;">genauso nachgeblickt, wie all die anderen. Keine 10 Minuten zuvor hatten sie <span style="font-size:small;font-family:Garamond;"><span style="font-size:small;font-family:Garamond;"></p>
<p style="text-align:center;">sich noch freundlich unterhalten &#8230; und jetzt lachte er genauso ausgelassen wie</p>
<p style="text-align:center;">alle anderen. Theodor fühlte sich wie ein Kleinkind, als er sich mit Tränen überströmtem</p>
<p style="text-align:center;">Gesicht ruckartig umwandte und so schnell er konnte aus der Burg humpelte.</p>
<p style="text-align:center;">-</p>
<p></span></span></p>
<p></span></span></span></p>
<p></span></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stefaniezade.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stefaniezade.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stefaniezade.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stefaniezade.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stefaniezade.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stefaniezade.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stefaniezade.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stefaniezade.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stefaniezade.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stefaniezade.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stefaniezade.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stefaniezade.wordpress.com/26/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stefaniezade.wordpress.com/26/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stefaniezade.wordpress.com/26/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stefaniezade.wordpress.com&amp;blog=4896735&amp;post=26&amp;subd=stefaniezade&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Inhaltsangabe des Romanes &#8222;Das Märchen eines Dichters &#8211; Erfolgreich gescheitert&#8220;</title>
		<link>http://stefaniezade.wordpress.com/2008/09/18/inhaltsangabe-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 17:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Zade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inhalt (EG)]]></category>

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		<description><![CDATA[Theodor lebt in einem Märchen. Allerdings einem eher traurigen, denn schon seit Jahren irrt der junge Dichter durch das Mittelalter von Burg zu Burg, um an seinen Ruhm zu gelangen. Erfolglos. Als er schließlich vernimmt, dass die Tochter eines Fürsten von einem schrecklichen Ungeheuer entführt wurde, wittert er seine Chance und beschließt- mehr oder weniger [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stefaniezade.wordpress.com&amp;blog=4896735&amp;post=24&amp;subd=stefaniezade&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"></p>
<div id="attachment_80" class="wp-caption aligncenter" style="width: 222px"><a href="http://stefaniezade.files.wordpress.com/2008/10/egcoverbild.jpg"><img class="size-medium wp-image-80" title="egcoverbild" src="http://stefaniezade.files.wordpress.com/2008/10/egcoverbild.jpg?w=212&#038;h=300" alt="Coverbild" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Coverbild</p></div>
<p><font face="Times New Roman" size="3"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;">Theodor lebt in einem Märchen. Allerdings einem eher traurigen, denn schon seit Jahren irrt der junge Dichter durch das Mittelalter von Burg zu Burg, um an seinen Ruhm zu gelangen. Erfolglos. Als er schließlich vernimmt, dass die Tochter eines Fürsten von einem schrecklichen Ungeheuer entführt wurde, wittert er seine Chance und beschließt- mehr oder weniger von sich selbst überzeugt- sein Glück zu versuchen. Doch schon bald eröffnen sich ihm Probleme, die niemals in Sagen eine Rolle gespielt hatten: Wie verdammt noch mal findet man eine entführte Adelige? Denn kein Entführer serviert seine Beute auf einem Silbertablett. Auf seiner verzweifelten Suche landet er in einem wirren Traum, der keineswegs heldenhaft ist. Und sehr schnell bemerkt er, dass seine Feigheit und Dichtkunst im Kampf gegen zickige, anstatt grazile Faune, aggressive statt schöne Waldfeen und ein undefinierbares Ungeheuer sogar mit der Hilfe eines Raubritters und der Besitzerin eines missgebildeten Einhorns schwierig ist. Und ein Rennen gegen die Zeit und die Skurilitäten des unheldenhaften Märchenlandes beginnt.</p>
<p></font></span></p>
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